Die Bedeutung des Kohlenmonoxidalarms
Wann sollten Sie sich Kohlenmonoxid (CO)-Melder für Ihr Zuhause anschaffen? Braucht jedes Haus eines? Welche Geräte können eine Kohlenmonoxidvergiftung verursachen?
Die kurze Antwort auf all diese Fragen lautet: Wenn Sie flüssige oder feste Brennstoffe jeglicher Art zum Heizen, Kochen oder für andere Zwecke verbrennen, sollten Sie in Ihrem Haus CO-Melder installieren. Und da Autos und andere gasbetriebene Geräte Kohlenmonoxid erzeugen, sollte praktisch jedes Haus über einen CO-Melder verfügen, auch wenn es im Haus keine brennstoffbetriebenen Geräte gibt.
Über Kohlenmonoxid
Kohlenmonoxid ist ein Gas, das in der Luft vorhanden ist, aber erst die Anwesenheit hoher Konzentrationen – wie sie bei der Verbrennung von Kraftstoff entstehen – kann dieses Gas tödlich machen. Kohlenmonoxid ist ein Schadstoff, der bei der Verbrennung von Kohlenwasserstoffbrennstoffen entsteht, darunter unter anderem Erdgas, Propan, Holz, Kohle und Benzin. Alle Verbrennungsgeräte und -geräte rund ums Haus produzieren CO-Gas, egal wie energieeffizient sie sind.
CO wird in Teilen pro Million oder ppm gemessen. Die Symptome einer CO-Exposition verschlimmern sich bei längerer und höherer Exposition:
1. 0,5 bis 5 ppm: Normaler CO-Gehalt für Haushalte mit Verbrennungsgeräten.
2. Unter 70 ppm: Eine 6 bis 8-stündige Exposition kann zu Symptomen wie Kopfschmerzen und Schwindel führen. Bei Menschen mit Herzbeschwerden können zusätzliche Symptome wie Brustschmerzen auftreten.
3. 100 ppm: Eine Exposition von zwei Stunden oder mehr kann Kopfschmerzen, Müdigkeit und Übelkeit verursachen.
4. 150 bis 200 ppm: Langfristige Exposition kann zum Tod führen.
Arten von Brennstoffgeräten
Kraftstoffbetriebene Geräte, die ordnungsgemäß getestet, installiert und gewartet werden, sind im Allgemeinen sicher zu verwenden. Wenn jedoch eine Abluftöffnung verstopft ist oder ein Teil des Geräts ausfällt, können gefährliche Mengen Kohlenmonoxid in das Haus freigesetzt werden. Viele CO-Gefahren in Haushalten sind einfach dadurch entstanden, dass Tiernester oder starker Schneefall die Lüftungsöffnungen oder Schornsteine von Geräten blockierten. Zu den gängigen Arten von Verbrennungsgeräten, die in Privathaushalten verwendet werden, gehören:
1. Holzbefeuerte Geräte, einschließlich Holzöfen, Heizöfen, Kamine, Holzpelletöfen und Kasten- oder Stubenöfen
2. Öl-, Propan- oder Erdgasgeräte, einschließlich Heizkessel, Öfen, Kochfelder und Herde, einige Kühlschränke, Warmwasserbereiter, Raumheizgeräte sowie Kamine oder Herdprodukte
3. Gas- oder Dieselkraftstoffgeräte, wie z. B. Generatoren (diese sollten immer im Freien verwendet werden)
4. Bio-, Landwirtschafts- oder andere mit Brennstoffen betriebene Heizöfen
Wie viele CO-Melder benötige ich?
Die Empfehlungen für CO-Melder ähneln denen für Rauchmelder. Jedes Haus sollte mindestens über einen CO-Melder auf jeder Etage, einen in oder direkt außerhalb jedes Schlafbereichs und einen im Keller verfügen. In Häusern, in denen mehrere Schlafzimmer an einen gemeinsamen Flur grenzen, kann ein einzelner Melder im Flur alle Räume schützen. Wenn das Haus jedoch über Umluftheizung verfügt (mit einem herkömmlichen Gas- oder Propangasofen), kann aus dem Ofensystem austretendes Kohlenmonoxid jeden Raum einzeln erreichen. Daher ist es am sichersten, in jedem Schlafzimmer oder anderen Schlafbereichen einen separaten CO-Melder anzubringen.
Wenn andere Bereiche des Hauses, wie etwa ein Dachboden, eine geschlossene Veranda oder ein Wintergarten, über Verbrennungsgeräte verfügen oder als Schlafbereiche genutzt werden, sollte jeder dieser Räume über einen CO-Melder verfügen. Das Gleiche gilt für eine Garage oder ein Nebengebäude (Gewächshaus, Gartenhaus usw.) mit einer nichtelektrischen Heizung.









